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Jasmin VerReist

Über den Blog

Für alle Japan-Begeisterten, Reisefreunde und Kulturinteressenten oder auch einfach für die Leute, die sich fragen was ich "da drüben" so treibe, habe ich diesen Blog geschaffen. Hier möchte ich meine Erfahrungen und Eindrücke aus Japan mit euch teilen.

Gedanken zum Alltag

Leben Posted on Sat, September 30, 2017 05:07AM

Während ich das hier schreibe, sitze ich auf dem Balkon und
genieße die warmen Sonnenstrahlen der Septembersonne… In Nagoya ist es gerade
eher Spätsommer als Herbst und man kann immer noch die Zikaden hören. Heute ist
Feiertag (jap. Matsuri) in Japan. Grandparentsday, oder so ähnlich. Die Japaner
haben generell wenig Urlaubstage. Dafür gibt es aber viele Feiertage, die wir
in Deutschland nicht haben. Das heißt aber nicht unbedingt, dass die Geschäfte
hier geschlossen sind. Sonntags sind sie übrigens immer offen. Das hängt damit
zusammen, dass in Japan das Christentum nicht so weit verbreitet oder in der
Kultur verankert ist. Also gibt es auch keine Vorschrift, am Sonntag zu ruhen…

Seit drei Wochen bin ich jetzt hier und seit zwei Wochen
habe ich fünf Tage die Woche Sprachunterricht mit einer ordentlichen Portion
Hausaufgaben. Und ich muss sagen: Es schlaucht, es schlaucht! Vor allem die
ganzen Kanji zu lernen und langfristig beizubehalten, erweist sich als
knifflig. Denn vieles sieht auf den ersten Blick entweder gleich oder einfach
nur furchtbar kompliziert aus. Zum Glück sind alle Kanji aber aus immer
wiederkehrenden Elementen, den Radikalen, aufgebaut. Ich versuche mir daraus
immer kleine Geschichten zu überlegen, also Eselsbrücken, die mir helfen, mich
an den Aufbau zu erinnern. Das funktioniert eigentlich ganz gut, erfordert aber
viel Konzentration…

Inzwischen war ich beim Karaoke, habe Purikuras gemacht und
den ersten Taifun überlebt. Auch durfte ich einige koreanische und japanische
Popkünstler kennenlernen. Besonders im Ohr hängen geblieben ist mir ja dieser
Titel hier: https://www.youtube.com/watch?v=PDSkFeMVNFs Der wird irgendwie gleich zum Ohrwurm…

Durch ein paar Veranstaltungen, die die japanischen
Studenten für uns organisiert haben, konnte ich auch noch mehr japanische
Kontakte knüpfen (und Telefonnummern sammeln). Das geht über den
Messenger-Dienst LINE ganz fix über einen QR-Code. Darunter befinden sich aber
eigentlich nur Kontaktdaten von Mädels – die einzigen männlichen Japaner, die
ich kenne, sind der Hausmeister und mein Kalligraphielehrer (jap. Shodo). Ob
die männliche Belegschaft einfach wenig Interesse an internationalen
Beziehungen hat bzw. sich mehr gehemmt fühlt, Englisch zu sprechen? Da die
Shukutoku Universität aber früher Frauen vorbehalten war, kann es auch sein,
dass sich das immer noch auf die Gesamtverteilung der Studenten auswirkt…

Angefangen habe ich diesen Text am Montag und jetzt ist
schon wieder Donnerstag. Das spricht vielleicht dafür, wie gut beschäftigt wir
den Tag über sind. Meine Freizeit besteht eigentlich hauptsächlich aus
Hausaufgaben machen, mit den Chinesen um ein Zeitfenster am Flügel zu kämpfen,
Nahrungsmittel einzukaufen und zu verarbeiten oder mich mit den anderen
Internationals zu unterhalten. Gestern Abend sind wir aber wieder mal nach
Nagoya reingefahren um dem Campus-Alltag ein bisschen zu entkommen – das viele
Lernen kann einem wirklich zu Kopf steigen, wenn man nicht aufpasst. Und jetzt
verabschiede ich mich wieder bis zum nächsten Mal – in zehn Minuten bekommen
wir nämlich das Sport-Activity-System der Uni erklärt…



Sprachbarrieren

Leben Posted on Sat, September 09, 2017 11:12PM

Malaysia, Bali, England, China, Südkorea, Japan, Deutschland, Belgien…

Wenn man in einem Haus voller Menschen aus aller Welt lebt, könnte man meinen, dass es viele Verständigungsprobleme gibt. Das ist hier… tatsächlich nicht der Fall.

Hier spricht zwar nicht jeder die gleiche Sprache, aber im Endeffekt kann man sich mit Englisch, Japanisch oder zur Not auch mit Hand und Fuß verständigen.
Es ist faszinierend, wie schnell man eigentlich anfängt, zu verstehen, was Leute sagen wollen ohne tatsächlich zu verstehen, was sie sagen. So endet man beispielsweise splitterfasernackt mit einer Chinesin im Duschraum und unterhält sich über Pianostücke…

Es fühlt sich hier im iHouse an, wie eine große Familie. Wenn jemand geht wird ihm ein „Itterashai“ (wörtlich übersetzt: „Komm gesund wieder“) hinterhergerufen und wenn er wieder da ist, wird er mit einem „Okaerinasai“ begrüßt, was so viel heißt, wie „Willkommen Zuhause“.
Selbstgekochtes Essen wird gerne mit Interesse kommentiert (und probiert) oder auch geteilt. Oder es wird zusammen zur Sporthalle aufgebrochen um Badminton oder Völkerball zu spielen… Es soll auch schon vorgekommen sein, dass man um Mitternacht von einer Bar nach Hause kommt und sich dann alle im ersten Stock versammeln um noch schnell die Hausaufgaben für den nächsten Tag zu erledigen. Während sie von einem Koreaner mit einer scharfen Portion Ramen versorgt werden. 😉 (Man, die essen WIRKLICH scharf!)
Dennoch. Ist es manchmal wirklich eine Erleichterung, auch mal die Tür zu machen zu können und für sich in seinen vier Wänden zu sein. Und trotzdem zu wissen, dass man jederzeit auch wieder bei den anderen Willkommen ist.

Allein fühlt man sich hier also nie. Aber manchmal vielleicht doch auf eine bestimmte Art einsam. Denn die Liebsten, die einen wirklich kennen und mit denen man aufgewachsen ist, sind Zuhause geblieben.

Hier kennt dich jeder so, wie du dich eben verhältst.

Ich habe vorher noch nie darüber nachgedacht, aber Anna aus Hamburg findet, dass durch das Sprechen einer anderen Sprache auch ein Teil des Charakters verloren geht, bzw. er gar nicht wirklich rübergebracht werden kann.
Ich fand das erst Blödsinn. Aber je länger ich hier bin, glaube ich schon, dass es einige Facetten gibt, die man nicht so zum Ausdruck bringen kann, wie man es in seiner Muttersprache würde. Es geht gerade übrigens nicht unbedingt um eine Sprache, die man noch nicht so richtig beherrscht, wie beispielsweise Japanisch. Ich erwische mich oft dabei, wie ich nach Worten ringe, wenn ich mit den englischen Muttersprachlern spreche.

Ich habe mich eigentlich immer sicher in Englisch gefühlt, aber irgendwie stoße ich doch oft an Grenzen. Es ist gar nicht so einfach, seine Gefühle in die Worte einer anderen Sprache zu verfassen. Auch neue Wörter übersetze ich automatisch ins Deutsche oder ich antworte manchmal auf Deutsch, wenn ich nicht darüber nachdenke. Wenn der Kopf vom Japanisch-Unterricht brummt, lassen meine Englisch-Sprachkenntnisse zu wünschen übrig.

Auch habe ich das Gefühl, dass ich auf Japanisch viel eher irgendwelches Zeug vor mich hinrede, die ich so normalerweise viel zu belanglos fände. Viele Dinge würde ich auf Deutsch nie so sagen. Zum Beispiel: „Hast du gegessen?“, „Heute waren wir da und da. Es hat so viel Spaß gemacht.“, „Geht’s dir gut?“, „Ich mag das probieren.“, „Das ist ja süüüß.“ Ich finde, dass ich mehr „sende“ und laut kommentiere, als ich es auf Deutsch tun würde. Irgendwie… passt es einfach zum Japanischen. Und wenn ich Englisch spreche, fluche ich glaube ich mehr, als ich es im Deutschen tun würde.

Doch sind das jetzt nur Kleinigkeiten oder tatsächlich Sachen, die sich auf die Persönlichkeit auswirken?

Gerne könnt ihr auch eure Meinung in die Kommentare schreiben.
Das würde mich interessieren. 😉
Nächstes Mal wird es wahrscheinlich mit japanischem Essen weitergehen… 😊



Von Sprachbarrieren…

Leben Posted on Fri, September 01, 2017 12:09AM

Hallöchen! Schon wieder ich – aber momentan passiert hier
echt viel. Vorab ein kleiner Einschub: Vielleicht vermisst hier jemand ein paar
Bilder zur Veranschaulichung. Keine Sorge, ich mache viele, aber ich kann meine
Beiträge momentan nicht selbst hochladen – das macht Norbert von Deutschland aus.
Vielen Dank dafür! Aus irgendwelchen Gründen kann ich nämlich über das Internet
im iHouse nicht auf meine Website zugreifen. Ich vermute stark, dass es daran
liegt, dass ich eine eigene Domain habe, die der Server oder was auch immer
hier verantwortlich ist, nicht kennt. Wird wohl mit den Sicherheitsmaßnahmen
hier zusammenhängen…
Jedenfalls hoffe ich, dass sich das in den nächsten Tagen
noch klärt, die Zuständigen sind jedenfalls informiert. Und falls das hier
jemand liest, der eine Lösung kennt: Gerne her damit! Dann kann ich nämlich
wieder selbst einstellen und mit Bildern hantieren. 😊

Wie bereits angekündigt, haben wir heute einen
Placement-Test gemacht, damit unsere Japanisch-Kenntnisse eingestuft werden
können. Obwohl es keine Noten dafür gibt oder ähnliches, war die sonst
fröhliche Stimmung heute Morgen schon ein bisschen angespannt. Denn keiner
wollte unter seinem Können eingeordnet werden und wir wussten nicht recht, was
uns erwartete.

Der Test
bestand dann aus drei Teilen: Hören, Lesen und Schreiben und einem Interview.
Also schön vielseitig. Gedauert hat es etwa 2 ½ Stunden. Ich war echt
erleichtert, als es vorbei war.
Ihr möchtet wissen, wie ich abgeschnitten habe?
Naja, die Ergebnisse gibt es zwar erst morgen, aber so viel kann ich schon mal
sagen: – Spannungspause – Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben ein weißes
Blatt abgegeben. Eigentlich sogar zwei. Ich habe also wirklich kolossal
abgelost! BAHM.
Woran es lag? Der Text und die Fragen zum Hörverständnis
enthielten richtig viele Kanji, also chinesische Zeichen mit einer für den Satz
relevanten Bedeutung. Von den 2000 Kanji, die geläufig sind und die man kennen
sollte um einen Zeitungsartikel lesen zu können, kann ich glaube ich gerade mal
100 bis 150. Und das hat sich jetzt auch „verdient“ gemacht. Ganz leer
abgegeben habe ich dann doch nicht – auf Japanisch habe ich dann noch einen
netten Zweizeiler geschrieben, in dem ich mich dafür entschuldige, dass ich
kaum Kanji kenne und deswegen die Aufgaben nicht bearbeiten kann.

Zum Glück gab
es noch den dritten Teil, bei dem ich mit zwei Japanerinnen gesprochen hatte – konnte ich wenigstens zeigen, dass ich kein totaler Anfänger
bin… Denn ganz von vorne anfangen, darauf bin ich wirklich nicht scharf.

Ohne
den Intensiv-Sprachkurs in Bochum den ich im Februar gemacht habe, wäre ich
hier übrigens aufgeschmissen. Zum Glück habe ich den gemacht.

Zusammengefasst
also: Wer in Japan nicht genug Kanji kennt, ist einfach geliefert. Um meinem
Analphabetismus entgegenzuwirken, habe ich mir auch gleich beim Heimkommen eine
App heruntergeladen, mit der ich Kanji lernen möchte.



Other Residents at iHouse

Leben Posted on Thu, August 31, 2017 06:11AM

This might
be going to be a little bit difficult. Because somewhere I’ve started thinking
in English instead of in German. But I’m gonna give it a try. I’m sorry, but if
you keep on talking English and Japanese for the whole day… At some point, you
just start messing up all the languages. And end up using a weird combination
of Japanese, German and English…

Sooo. Nach einer Pause mit Facebook bin ich nun wieder
Germanized und es fühlt sich nicht mehr seltsam an, in dieser Sprache zu
schreiben. Ich dachte, es wäre langsam schön, ein bisschen was über die anderen
Leute hier zu erzählen, die hier wohnen. Jetzt, da ich sie ein bisschen besser
kenne.

Wir wohnen verteilt auf zwei Stockwerken mit jeweils zwei
Aufenthaltsräumen und Küchen à vier Kochmöglichkeiten. So verteilt sich das
ganze echt gut. Ich wohne im zweiten Stock und hier halten sich eigentlich auch
immer alle auf, die ich kenne. Darunter sind zwei Koreanerinnen; eine davon ist
quasi die Reinkarnation des Wortes Kawaii, man wartet quasi fast darauf, dass
sie sich gleich in ein Maho Shoujo Girl verwandeln und irgendwelche süßen
Zaubersprüche sprechen wird. Sie lebt im Zimmer nebenan. Mit von der Partie
sind auch vier Briten, drei Chinesen, eine weitere Deutsche und ein Österreicher,
der aber auf Französisch in Belgien studiert. Wer sich sonst noch zu unserem
Haufen gesellt, sind übrigens die zwei Japanerinnen, von denen ich schon
erzählt habe: Ayaka und Airi. Die meisten hier studieren tatsächlich
Japanologie und das seit mindestens zwei Jahren. Und die Engländer streben alle
an, Sprachlehrer in Japan zu werden und als Native Speakers Englisch zu
unterrichten. That’s not so a bad idea, isn’t it? Zwei davon haben übrigens
einen ganz lovely British-accent. Ich hoffe ja irgendwie, dass sich das noch
ein bisschen überträgt mit der Zeit, ich finde den nämlich ziemlich posh! 😉

Die Koreanerinnen können ganz gut japanisch sprechen, dafür
ist ihr Englisch aber etwa so gut wie mein Japanisch. 😀 Wir können uns aber
trotzdem ganz gut verständigen und unterhalten – zur Not auch mit Hand und Fuß.
Und wenn es gar nicht klappt, hilft uns meistens einer der Engländer, der schon
ziemlich gut Japanisch spricht (was er leider nicht so sieht). Als Dolmetscher
macht er echt einen guten Job! Dann wäre da noch der Österreicher, den ich
gerne erwähnen möchte. Er ist der einzige, der wirklich kein Wort Japanisch
spricht. Er nimmt auch nicht an unserem Sprach-und Kulturprogramm teil, sondern
wird als Erasmus-Student ein Semester Global Communication studieren. Das stand
für mich auch mal zur Option, weil ich eigentlich kein Jahr wegwollte.
Entschieden habe ich mich dann aber doch für das Language Programm, worüber ich
jetzt ganz froh bin! Der Österreicher – Miles – sieht übrigens eher aus wie ein
Brasilianer und nimmt es wirklich gelassen, wenn er teilweise nur Bahnhof
versteht. Er ist gefühlt der entspannteste Typ, der hier wohnt und hat fast
immer ein breites Grinsen im Gesicht. Wenn wir zu viel Japanisch reden, mischt
er sich übrigens mit einem „Sushi?“ ein. Das ist das einzige, was er in der
Sprache sagen kann. 😀

Tagsüber waren wir übrigens im Rathaus um uns offiziell
anzumelden. Auf der Busfahrt konnte ich eine Beobachtung machen: Ich habe
vorher schon gelesen, dass Japan oft in öffentlichen Verkehrsmitteln schlafen
und genau zum richtigen Zeitpunkt wieder aufwachen. Und: Es ist tatsächlich
passiert! Airi-san hatte vorher schon gesagt, dass sie sehr müde sei, aber sie
war wirklich innerhalb von Minuten nachdem sie sich hingesetzt hatte,
weggenickt. Und das irgendwie auf ganz bescheidene, „schöne“ Art – Kopf runter,
Augen zu und weg war sie. Wenn ich in Verkehrsmitteln einschlafe, sieht das
wohl kaum so elegant aus. Ich seh‘ mich da eher mit zurückgelegtem Kopf und
offenem Mund. Im schlimmsten Fall noch sabbernd. 😀 Ob die Japaner diese
Fähigkeit wohl von klein auf mit der Muttermilch aufsaugen? Alte Frauen, Männer
und junge Frauen mit Babys haben wir übrigens auch gesehen.

Abends waren wir noch in einem italienischen Restaurant
essen. Ich habe selten so gelacht. (Was vielleicht auch an Unterzuckerung und
zu viel Sprachunterricht lag). Es ist schon irgendwie lustig, dass immer eine
Traube von Gaijin mitten im Supermarkt steht oder sich im Restaurant lautstark
auf Englisch und schlechtem Japanisch unterhält. Ich weiß nicht, als wie
störend die Japaner das empfinden, aber ich schätze sie halten es einfach aus.
Wohl ein bisschen so wie wir in Deutschland mit den Touri-Asiaten-Bussen. 😉
Obwohl das Restaurant Italienisch war, hatte es trotzdem einen sehr asiatischen
Touch. Die Portionen sind kleiner (dementsprechend auch günstiger) und es ist
wohl üblich, mehrere Teller für die ganze Familie zu bestellen. Fast so, als ob
man Zuhause gekocht hätte und jeder nehmen kann, was er möchte.

Zum Schluss noch ein kleines Statement: Ich bin echt froh,
dass ich das hier mache. Denn ich lerne nicht nur jeden Tag ein bisschen besser
Japanisch, ich kann mich auch mit Leuten meines Alters aus den verschiedensten
Ländern und Kulturen über Themen austauschen, die uns beschäftigen: Ob Europa,
Geschichte, Gesundheitssysteme, Dialekte, Wohnsituationen, Lebensziele,
Technische Entwicklungen… Ich erfahre so viele interessante Dinge, mit denen
ich mich manchmal auch noch nie wirklich beschäftigt habe.

Und jetzt sollte ich wirklich ins Bett gehen, weil
schon wieder zwei Uhr morgens ist und wir morgen den Einstufungstest machen. In
dem Sinne: Oyasumi nasai und bis bald.